Eine WG-Kasse, bei der der Bestand nachvollziehbar bleibt.
Alle zahlen regelmäßig ein, gemeinsame Einkäufe gehen von der Kasse ab. Slashpot hält die Einzahlungen und Ausgaben fest, damit ihr nachvollziehen könnt, was rechnerisch noch übrig ist.
Kassenbuch und Geldbestand zusammenhalten.
Eine WG-Kasse braucht zwei Dinge: das tatsächliche Geld und eine Aufzeichnung darüber. Slashpot übernimmt die Aufzeichnung. Das Geld bleibt bei euch, beispielsweise in einer Bargeldkasse oder auf einem von euch verwendeten Konto. Slashpot selbst verwahrt kein Geld.
Legt fest, wer den tatsächlichen Bestand verwaltet und welche Einkäufe daraus bezahlt werden. In der App erfasst ihr Einzahlungen und Ausgaben. Ihr könnt prüfen, wer eingezahlt hat und welche Ausgaben den Bestand verändert haben.
Beispiel: der erste Monat einer Dreier-WG.
Jede Person zahlt 50,00 € ein: zusammen 150,00 €. Danach bezahlt ihr 42,60 € für Lebensmittel und 17,40 € für Putzmittel. Ausgaben insgesamt: 60,00 €. Der rechnerische Restbestand beträgt 90,00 €.
Liegt tatsächlich weniger Geld in der Kasse, sucht zuerst nach einer fehlenden Buchung. Erfasst keine erfundene Ausgabe, nur damit die Zahlen passen. Bei einem Fehler prüft ihr Betrag, Datum und Beleg und korrigiert den Eintrag nachvollziehbar.
Kasse oder ausgelegte Ausgabe?
Ein Einkauf, der aus der Kasse bezahlt wurde, gehört ins Kassenbuch. Ein Einkauf, den eine Person aus ihrem eigenen Geld für andere ausgelegt hat, gehört in die gemeinsame Ausgabenabrechnung. Wenn ihr dieselbe Zahlung in beiden Bereichen voll berücksichtigt, kann sie doppelt wirken.
Vereinbart deshalb einen klaren Ablauf: Entweder die Kasse bezahlt den Einkauf oder die Person erhält einen Ausgleich für ihre private Zahlung. Bei Erstattung aus der Kasse sollte die Buchung erklären, welche Ausgabe sie ausgleicht.
Eine gemeinsame Fixkostenabrechnung eignet sich für Miete und Strom. Für die Aufteilung einzelner Einkäufe hilft der Kostenaufteilungs-Rechner.