Beim WG-Auszug alles auf einen nachvollziehbaren Stand bringen.

Eine Person zieht aus. Jetzt braucht ihr einen gemeinsamen Überblick über bezahlte Ausgaben, zeitanteilige Kosten und die Übergabe. Slashpot hilft euch, diese Angaben zusammenzutragen.

Vor der Endabrechnung offene Einträge prüfen.

  1. Auszugsdatum festhalten und fehlende gemeinsame Ausgaben ergänzen.
  2. Prüfen, welche Kosten die ausziehende Person bis wann mitträgt.
  3. Offene Ausgleiche, WG-Kasse, Kaution und Ablöse getrennt zusammentragen.
  4. Abrechnung gemeinsam prüfen und tatsächliche Zahlungen dokumentieren.
  5. Danach Gruppenzugänge der ausziehenden Person verwalten.

Die Zahlen sollten auf euren Vereinbarungen und tatsächlichen Zahlungen beruhen. Ein rechnerischer Saldo ersetzt keine fehlende Abstimmung zwischen euch.

Taggenau: Was bedeutet 17 von 31 Tagen?

Wenn ihr zeitanteilig abrechnet und der Auszug am 17. Oktober liegt, zählt Slashpot 17 von 31 Tagen Anwesenheit. Bei einer isolierten Monatsposition von 310,00 €, die ihr nur nach diesem Zeitraum anteilig betrachtet, entsprechen 17 Tage 170,00 €.

Bei einer Gruppenrechnung werden die Gewichte aller beteiligten Personen zusammen berücksichtigt. Ein Beispiel: Zwei Personen teilen 960,00 € Monatskosten gleich, eine ist 15 von 30 Tagen anwesend und die andere den ganzen Monat. Die zeitlichen Gewichte sind 0,5 und 1; daraus entstehen 320,00 € und 640,00 €. Es wird also der gesamte Betrag auf die Beteiligten verteilt.

Welche Ausgaben taggenau verteilt werden sollen, legt ihr vor der Abrechnung fest. Zimmergrößen oder andere Anteile können zusätzlich in den Verteilungsschlüssel eingehen.

Kaution, Ablöse und Kasse getrennt betrachten.

Eine zurückgezahlte Kaution ist nicht dasselbe wie der Ausgleich eines Einkaufs. Auch eine Ablöse für Möbel sollte mit Gegenstand, Betrag und beteiligten Personen nachvollziehbar sein. Das Auszugs-Paket in Slashpot hält diese Positionen zusammen, damit sie nicht in einer unklaren Gesamtsumme verschwinden.

Prüft bei der WG-Kasse, wer den tatsächlichen Bestand hält und was davon übergeben werden muss. Offene spätere Kosten solltet ihr dokumentieren und gemeinsam klären, bevor ihr die Abrechnung als fertig behandelt.

Die regelmäßige Vorbereitung steht unter Fixkosten teilen; die Grundverteilung könnt ihr im Mietrechner nachvollziehen.

Weitere Fragen rund ums Teilen.

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